|
Die Kunst von Kunst zu leben
Kunst- & Kulturtourismus in Mecklenburg Vorpommern

Das Projekt
Künstlerinnen und Künstler machen zunehmend die Erfahrung, dass fundierte Ausbildung und langjährige künstlerische
Arbeit heute nur selten reichen, um von ihrer Kunst leben zu können. Um insbesondere Künstlerinnen dabei zu unterstützen,
künftig besser von ihrer Kunst leben zu können, wurde deshalb 2005 seitens der Parlamentarischen Staatssekretärin für
Frauen und Gleichstellung das Projekt "Die Kunst von Kunst zu leben-ein Professionalisierungs- und Vernetzungsprojekt
für Künstlerinnen" initiiert. "Kunst & Kulturtourismus" ist der Schwerpunkt der aktuellen Projektphase 2011 - 2013.
Das Ziel dieser Phase ist es, Synergien zwischen Kunst und Kultur, Wirtschaft und Kulturtourismus herzustellen und
so dazu beizutragen, Mecklenburg-Vorpommern als "Kunst- und Kulturland" zu befördern.
Regionale Projekte
In der aktuellen Projektphase 2011 - 3013 entwickeln Künstler/innen in den drei Regionen
- Stettiner Haff
- Vorpommersche Flusslandschaft
- Mittleres und Nordwestmecklenburg
Arbeitszusammenhänge mit regionalen Partner/innen aus den Bereichen Tourismus und Wirtschaft, dem Kunst- und Kulturbetrieb,
Verantwortlichen aus der regionalen Gleichstellungsarbeit, lokalen Aktionsgruppen von LEADER, mit Wissenschaft und Kirche
sowie kulturellen Bildungsträgern und Vereinen weiter. Auf den Weg gebracht wurden diese Arbeitszusammenhänge in der
zurückliegenden Förderphase 2009 - 2010.
Ziel der aktuellen Projektphase ist es, mit den Partner/innen regionale Modellprojekte zu konzipieren und umzusetzen und
so Netzwerke auf- bzw. umzubauen, die auch über den Förderzeitraum hinaus eine tragfähige Basis für die Zusammenarbeit von
Künstler/innen und Netzwerkpartner/innen sind.
Netzwerkveranstaltungen und Kurse
Zur Realisierung der Netzwerkprojekte finden Kurse u.a. zu folgenden Themen statt:
- Förderungen im Bereich Tourismus- und Wirtschaftsförderung für
Künstler/innen auf regionaler und Landesebene
- Marketing für Projekte im Bereich Kulturtourismus
- Öffentlichkeitsarbeit und Finanzakquise
- Gestaltung von Präsentationsmaterialien, neueste Medien
Ausgehend von den eigenen Fragestellungen können Künstler(innen hier ihre Kompetenzen ausbauen und Strategien entwickeln, erfolgreicher von ihrer Kunst zu leben.
Träger und Finanzierung
Das Künstlerinnenprojekt in Trägerschaft des Frauenbildungsnetzes Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist konzipiert für
die Dauer bis Dezember 2013. Finanziert wird es aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds aus dem Landesprogramm
"Arbeit durch Bildung und Innovation" (ArBI) nach der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zum Abbau der
geschlechterspezifischen horizontalen und vertikalen Teilung am Arbeitsmarkt C 3.1 - 3 und aus Mitteln des Landes
Mecklenburg-Vorpommern.
Kooperationspartner
- Bundesweites Netzwerk zur Professionalisierung für Künstlerinnen
- Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Schleswig-Holstein
- Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im Berufsverband
Bildender Künstler
- Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern
- Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
- Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung
der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern
- Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
- Verband der Kunstmuseen und Kunstinstitutionen MV e.V.
- Verband deutscher Unternehmerinnen Mecklenburg-Vorpommern
- Volkshochschulverband Mecklenburg-Vorpommern
Laufzeit: 01. März 2010 bis 31. Dezember 2013
Projektleiterin: Frauke Lietz
Projektassistentin: Helga Nizze
Finanzmanagement: Marina Ruf
Studentische Hilfskräfte: Anne Becker
Tel./Fax: 0381-4536696
Web www.kuenstlerinnen-mv.de
E-Mail kuenstlerinnen@frauenbildungsnetz.de
Gemeinsamer
Arbeitskreis Frauengesundheit Mecklenburg-Vorpommern (GAF M-V)
Der
„Gemeinsame Arbeitskreis Frauengesundheit M-V“ (GAF
M-V)
ist ein Zusammenschluss von Frauen aus Institutionen,
Verbänden
und Vereinen sowie von ehrenamtlichen Expertinnen.
Unabhängig
und überparteilich werden Themen der Frauengesundheit und
Frauengesundheitsförderung bearbeitet.
Der GAF M-V versteht sich als Initiator für eine
zukunftsfähige Frauengesundheitspolitik in
Mecklenburg-Vorpommern.
In
dieser soll die geschlechterdifferenzierte und frauenspezifische
Betrachtungsweise von Gesundheit und Krankheit, von
Gesundheitsförderung und Versorgung im Gesundheitswesen
verankert
werden.
Der
GAF M-V organisiert darüber hinaus alle zwei Jahre eine
Landeskonferenz für Frauengesundheit Mecklenburg-Vorpommern zu
unterschiedlichen Themenschwerpunkten.
Frauen
und lokale Agenda 21 in Rostock
Im
Juni 1998 gründeten Frauen den ersten Arbeitskreis im Agenda-
Prozess der Hansestadt Rostock - „Frauen und LOKALE Agenda
21“.
Beteiligte
sind Frauen, die als Multiplikatorinnen in unterschiedlichen Vereinen,
Gruppen und Institutionen unserer Stadt tätig sind, sowie
engagierte Einzelpersonen.
Der Arbeitskreis ist für alle interessierten Frauen offen und
trifft sich alle sechs Wochen im Heiligengeisthof.
Anliegen
des Arbeitskreises ist es, die Belange,
Bedürfnisse und Wünsche von Frauen in Rostock im
Agenda- Prozess zu vertreten.
Ein
Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei in der Mitgestaltung des Leitbildes
Chancengleichheit in Rostock. Grundsätzliches Ziel ist es,
solche
städtischen Rahmenbedingungen zu schaffen und aufrecht zu
erhalten, die allen Einwohnerinnen und Einwohnern gleiche Chancen
einräumen, ihren individuellen Lebensentwurf zu realisieren
und am
gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Derzeitige Themenschwerpunkte sind:
- Rostock eine lebenswerte Stadt
für alle – Zukunftswerkstätten für
Frauen in den Stadtteilen
- Mitarbeit im Agenda-21-Rat der
Hansestadt Rostock
- 50 Jahre
Städtepartnerschaft mit Dünkirchen im Jahr 2010 und
Projekt: 50 weibliche Lebensgeschichten
Neue Mitstreiterinnen sind jederzeit herzlich willkommen.
Frauen
für Demokratie und Toleranz
Im Januar 2008 gründete sich im
Heiligengeisthof 3 die AG zum Thema Frauen und Rechtsextremismus.
Mitglieder
sind Vertreterinnen und Vertreter die als MultiplikatorInnen
in
unterschiedlichen Vereinen, Verbänden, Gruppen, Institutionen
und
Bildungseinrichtungen wirken.
Anlass war die steigende Zahl an Frauen, sie sich aktiv in der rechten
Szene engagieren. Die
Arbeitsgruppe
- will
für den Geschlechteraspekt in der Auseinandersetzung mit
rechtsextremen Denk- und Verhaltensweisen die Politik, Träger
von
Maßnahmen, Bildungsträger, Wissenschaft etc.
sensibilisieren
- will Wissen über
geschlechtsspezifische Besonderheiten in der rechtsextremen Szene
verbreiten
- will
das Engagement von Frauen(vereinen) für Demokratie und
Toleranz
befördern und möchte als Ansprechpartnerin dienen.
Lobby
für Geschlechtergerechtigkeit in Wirtschafts- und
Strukturpolitik M-V (LOG)
Vertreterinnen
und Vertreter des Landesfrauenrates MV, der
Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten MV, des DGB, des
Frauenbildungsnetzes MV, der WiB – Weiterbildung
Information und Beratung MV, des
Kompetenzzentrums
Vereinbarkeit Leben in MV, des Projektes ProVil MV, des
ressourcen-centers MV, des Arbeitskreises Agenda 21 der
Hansestadt Rostock, die Beauftragte für Chancengleichheit am
Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit Rostock -
wollen darauf hinwirken, dass – soweit noch nicht geschehen
– auch in der Wirtschafts- und Strukturpolitik des Landes der
Lebensalltag von Frauen und Männern geschlechterdifferenziert
berücksichtigt wird.
Die
Struktur- und Wirtschaftsplanung wirkt auf produktive, reproduktive und
öffentliche (gemeinschafts-) Bereiche. In allen
Bereichen
sind Frauen und Männer aktiv. Die Aufgaben sind jedoch
häufig
geschlechtsspezifisch verteilt und damit hat jede Entscheidung auch
unterschiedliche Auswirkungen auf Frauen und Männer.
Diese
Geschlechtsspezifik soll verstärkt Eingang in Konzeptionierung
und
Planung erhalten, damit unterschiedliche Ansprüche und
Lebensentwürfe der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern
realisiert
werden können.
zum Seitenbeginn
|